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#KI in der Ausbildung: Warum an Künstlicher Intelligenz kaum noch ein Weg vorbeiführt

vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Texte schreiben, Bilder erstellen, Daten auswerten oder innerhalb weniger Sekunden Informationen zusammentragen: Künstliche Intelligenz ist längst in unserem Alltag angekommen.



Auch vor der Arbeitswelt macht die Entwicklung nicht Halt. Für junge Menschen, die heute eine Ausbildung beginnen, bedeutet das vor allem eines: Der richtige Umgang mit KI dürfte in den kommenden Jahren in immer mehr Berufen zu einer wichtigen Fähigkeit werden.


Dabei ist KI längst nicht nur etwas für Programmiererinnen und Programmierer – auch wenn diese Berufe aktuell noch im Fokus stehen. Sie verändert in naher Zukunft kaufmännische Berufe genauso wie die Industrie, Medienberufe oder das Handwerk. Die Bundesagentur für Arbeit nennt beispielsweise Medizin, Verkehr, Industrie, Bildung und Sicherheit als Bereiche, in denen Künstliche Intelligenz bereits eingesetzt wird. Eines gilt dabei allerdings schon jetzt: Entscheidend ist nicht, ob dein Ausbildungsberuf „irgendwas mit KI“ im Namen trägt. Viel wichtiger ist, dass du lernst, die neuen Möglichkeiten in deinem Beruf sinnvoll zu nutzen. Entsprechende Weiterbildungen werden schon jetzt Angeboten – u.a. von der IHK zum Thema „Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen“.


6 Ausbildungsberufe, in denen KI schon heute eine Rolle spielt:


  1. Fachinformatiker/-in für Daten- und Prozessanalyse

Hier steckt das Thema praktisch schon im Namen: Daten analysieren, Prozesse untersuchen und digitale Lösungen entwickeln. Gerade dort,

wo große Datenmengen ausgewertet oder Abläufe automatisiert werden sollen, kommt zunehmend auch Künstliche Intelligenz ins Spiel.



  1. Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement


KI ist längst nicht nur etwas für Programmierer. Kaufleute für Digitalisierungsmanagement analysieren Arbeits- und Geschäftsprozesse und überlegen, wie diese digital weiterentwickelt werden können. Dazu gehört auch die Frage, wo intelligente Programme Arbeit erleichtern oder automatisieren können. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre.



  1. Technische/-r Produktdesigner/-in

Auch in technischen Berufen kann KI unterstützen. Intelligente Systeme können beispielsweise bei Konstruktionen, Simulationen oder der Optimierung von Bauteilen helfen. Das technische Verständnis des Menschen ersetzen sie damit aber nicht – vielmehr entsteht ein neues Werkzeug für die tägliche Arbeit.




  1. Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung


Programme entwickeln, Software verbessern und neue digitale Anwendungen schaffen: Wer sich für diesen Beruf entscheidet, dürfte künftig immer häufiger mit KI in Berührung kommen. Das kann bei der Entwicklung eigener Anwendungen genauso der Fall sein wie beim Programmieren selbst.




  1. Mediengestalter/-in Digital und Print

Bilder erstellen, Layouts entwickeln, Texte bearbeiten oder Ideen visualisieren: Gerade in kreativen Berufen haben generative KI-Anwendungen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche neue Möglichkeiten geschaffen. Umso wichtiger wird allerdings die Fähigkeit, Ergebnisse nicht einfach zu übernehmen, sondern sie fachlich und gestalterisch beurteilen zu können.



  1. Kaufmann/-frau für Büromanagement


E-Mails formulieren, Informationen zusammenfassen, Präsentationen vorbereiten oder größere Datenmengen strukturieren: Viele Aufgaben, die im Büroalltag anfallen, lassen sich bereits heute durch KI unterstützen. Gerade deshalb dürfte der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit entsprechenden Programmen auch in klassischen kaufmännischen Berufen immer wichtiger werden.



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